Veröffentlicht am 5. November 2026
Kontrollen laufen bereits seit 2025 verstärkt – zusätzlicher Schwerpunkt und Präventionsmaßnahmen sollen für mehr Sicherheit in Badens Fußgängerzone sorgen.
Die Stadtpolizei Baden nimmt den E-Scooter-Verkehr in der Innenstadt weiterhin genau unter die Lupe. Im Mittelpunkt steht die Einhaltung der geltenden Regeln. Für private E-Scooter gelten dabei dieselben Bestimmungen wie für Fahrräder.
In der Fußgängerzone bedeutet das konkret:
- Von 10 bis 19 Uhr ist das Fahren verboten. E-Scooter müssen geschoben werden.
- Von 19 bis 10 Uhr ist das Befahren der Fußgängerzone in Schrittgeschwindigkeit erlaubt.
Bereits seit 2025 führt die Stadtpolizei Baden verstärkt E-Scooter-Kontrollen durch und ahndet festgestellte Übertretungen. Neben Anzeigen und Organstrafverfügungen wird insbesondere bei jugendlichen Lenkern auf Prävention gesetzt. Dazu werden vermehrt Gespräche mit den Erziehungsberechtigten geführt.
Mit einem zusätzlichen Kontrollschwerpunkt wird die Stadtpolizei künftig noch genauer darauf achten, dass die geltenden Regeln in der Fußgängerzone eingehalten werden.
Auch der Verkehrsausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung für diese Schwerpunktmaßnahme ausgesprochen. Im Fokus stehen vor allem private E-Scooter, da die Leihfahrzeuge von „Baden mobil“ durch eine technische Sperre nicht in der Fußgängerzone genutzt werden können. Auch gemeldeten Vorfällen wird gezielt nachgegangen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Präventionsarbeit an den Schulen. Die ursprünglich für den Herbst vorgesehenen Informationsveranstaltungen wurden bewusst auf das kommende Frühjahr verschoben. Damit sollen die Schüler unmittelbar vor Beginn der Fahrrad- und E-Scooter-Saison über die geltenden Verkehrsregeln, mögliche Gefahren und den sicheren Umgang mit diesen Fahrzeugen informiert werden. Durch die zeitliche Nähe zum Saisonbeginn soll eine möglichst nachhaltige Wirkung der Präventionsmaßnahmen erzielt werden.
Im Bild: Stadtpolizeikommandant David Friedl und seine Stellvertreterin Birgit Wollenek nehmen die Einhaltung der geltenden Regeln nun noch engmaschiger und genauer unter die Lupe.



