Veröffentlicht am 15. Oktober 2026

Badener Schlaraffen widmeten ihre jüngste Sippung der Geschichte des Weines

Freundschaft, Kunst und Humor verbinden die Mitglieder der Schlaraffia seit mehr als 160 Jahren. Auch in Baden hat die traditionsreiche Männervereinigung unter dem Namen „Schlaraffia Aquae Thermae“ eine lange Geschichte. Bei ihrer jüngsten Zusammenkunft, der sogenannten Urbanisippung, rückten die Badener Schlaraffen ein Thema in den Mittelpunkt, das mit der Geschichte und Identität ihrer Heimatstadt eng verbunden ist: den Wein.

Im Vereinslokal in der Palffygasse 27 begaben sich die Mitglieder auf eine ebenso unterhaltsame wie informative Reise durch die Geschichte des Weines. Ganz im Sinne der schlaraffischen Philosophie verband der Abend Wissenswertes mit Humor, Geselligkeit und der Freude am gemeinsamen Austausch.

Unter den Gästen war auch Vizebürgermeister Jowi Trenner, der die Gelegenheit nutzte, Einblicke in das besondere Vereinsleben der Badener Schlaraffen zu gewinnen.

Die Schlaraffia Aquae Thermae wurde bereits 1885 gegründet und pflegt seither eine außergewöhnliche Form des geselligen und kulturellen Miteinanders. Bei ihren sogenannten Sippungen lassen die Mitglieder in einer humorvoll inszenierten Ritterwelt Musik, Literatur und Wortkunst hochleben. Gesellschaftliche Titel und berufliche Positionen treten dabei bewusst in den Hintergrund. Im Vordergrund stehen die Freude an der Gemeinschaft, die Kreativität und nicht zuletzt die Fähigkeit, auch über sich selbst zu lachen.

Im Bild: „Ritter Doppelblick“ Hofrat Kurt Breth, „Ritter Löwenherz“ Ing. Mag. Richard Förster, Vizebürgermeister Jowi Trenner, „Ritter Dramaturl“ Franz Gurnhofer und „Ritter Clip“ Prof. Leo Bazant Hegemark.
Foto: © 2026psb/c.kollerics