Home Aktuell Der richtige Schutz vor der Magen-Darm-Grippe – So bleibt man gesund.

Eine Magen-Darm-Grippe kann die unterschiedlichsten Auslöser haben. In der Regel sind Viren, manchmal jedoch auch Bakterien oder Parasiten die Krankheitserreger. Die Gefahr einer Ansteckung mit einem Magen-Darm-Infekt ist relativ hoch, da sich die Krankheitserreger über vielfältige Wege ausbreiten. Meist verläuft der Ansteckungsweg über eine Schmierinfektion, bei der die Erreger aus dem Erbrochenen oder Stuhl eines Erkrankten zuerst auf Gegenstände und von dort auf andere Menschen übertragen werden.

Ein wesentlich gefährlicherer Ansteckungsweg ist die Tröpfencheninfektion. Manche Erreger wie Noroviren können sich auch aerogen verbreiten, also über den Luftweg von Mensch zu Mensch. Die hohe Ansteckungsgefahr der Noroviren erklärt sich dadurch, dass der Erkrankte die Viren bereits beim Sprechen, Husten oder Niesen an die Umgebungsluft abgibt.

Ein dritter Ansteckungsweg ist die Übertragung von Tieren auf Menschen. Krankheitserreger wie EHEC oder Salmonellen verbreiten sich auf diese Art. Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich über kontaminierte Tierprodukte wie rohe Eier oder Milch, besonders wenn diese nicht ausreichend gekühlt wurden.

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr einer Magen-Darm-Grippe?

Wie hoch die Ansteckungsgefahr einer Magen-Darm-Grippe ist, hängt maßgeblich vom verursachenden Krankheitserreger ab. Generell lässt sich festhalten, dass Magen-Darm-Infekte ein hohes Ansteckungsrisiko haben, weil sie bereits einige Tage vor dem Krankheitsausbruch und auch noch einige Tage danach infektiös sind. Die gleichzeitige Erkrankung mehrerer Familienmitglieder, ganzer Kindergartengruppen oder Schiffsbesatzungen ist mitunter keine Seltenheit.

Was sind die typischen Beschwerden einer Magen-Darm-Grippe?

Entsprechend der Wanderung der Krankheitserreger vom Mund zunächst in den Magen und weiter in den Darm gestalten sich auch die Beschwerden einer Magen-Darm-Grippe. Die häufigsten Symptome in der Anfangsphase sind Übelkeit und Erbrechen. Die Schädigung der Magenschleimhaut durch die Erreger führt zur Auslösung eines Brechreizes, um die unerwünschten Eindringlinge schnellstmöglich aus dem Körper zu entfernen.

Das meist unangenehmste Symptom einer Magen-Darm-Grippe ist der damit einhergehende, oft starke Durchfall. Dieser entsteht durch die Beeinträchtigung der Schleimhautzellen im Dünn- und Dickdarm, die zu einer vermehrten Wasser- und Schleimabsonderung des Darms führt.

Was kann man gegen eine Magen-Darm-Grippe tun?

Aufgrund der vielfältigen und relativ einfachen Ansteckungsmöglichkeiten ist es nahezu unmöglich, einer Magen-Darm-Grippe gänzlich aus dem Weg zu gehen. Vorbeugen kann man einem Magen-Darm-Infekt am besten durch die Vermeidung des näheren Kontakts mit Erkrankten und vor allem durch eine ordentliche Hygiene. Regelmäßiges und sehr gründliches Händewachsen ist der beste Schutz gegen eine Infektion. Auch die Reinigung und Desinfizierung von Toiletten gehört zu den wirksamsten Vorbeugungsmaßnahmen.

Wer bereits an Magen-Darm-Grippe erkrankt ist, sollte auch jeden Fall zu Hause bleiben, um nicht weitere Personen in seinem Umfeld anzustecken. Die wichtigste Therapiemaßnahme bei einer Magen-Darm-Grippe ist möglichst viel zu trinken, um den durch Erbrechen und Durchfall verursachten Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Um den Magen-Darm-Trakt nicht zusätzlich zu strapazieren, sollte darauf geachtet werden, nur stilles Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Nach dem die Magen-Darm-Grippe abgeklungen ist, empfiehlt es sich auch die Darmflora wieder zu stabilisieren. Hier gibt es einige unterstützendwirkenden Präparate, welche die Shop Apotheke führt. Dann sollte der Alltag auch wieder bestreitbar sein.

Foto: pixabay frei

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