Veröffentlicht am 24. September 2026
St. Pölten (OTS) –
Traditionen bewahren, Kulturgut erhalten oder alte Sorten retten: Es gibt beispielhafte Initiativen und Projekte in ganz Österreich, die sich für das Erhalten und Bewahren einsetzen. „Land und Leute“ stellt in den nächsten Sendungen jeweils zwei von ihnen vor, aus denen das Fernsehpublikum den „Land und Leute Favoriten 2026“ wählt.
Der erste Anwärter auf den Publikumspreis bewahrt Kärntner Volkskultur: Harald Wenzl hat ein jahrhundertealtes Anwesen im Metznitztal geerbt und veranschaulicht hier die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung anno dazumal. Über sechs Jahre hinweg hat er den historischen Stadl auf 1.200m Seehöhe in ein Museum verwandelt. Er tritt an gegen die Retter von Sortenvielfalt in Niederösterreich: Die Arche Noah in Schiltern bei Langenlois ist ein Verein, der seit über 30 Jahren die Vielfalt der Kulturpflanzen bewahrt. Tausende alte und seltene Sorten werden hier gerettet und wieder in die Gärten gebracht. Dabei hilft ein Netzwerk an Erhalterinnen und Erhaltern, die die Samen in ganz Österreich anbauen und vermehren.
Weitere Themen von „Land und Leute“ am 3. Oktober:
Dürreschäden in der Landwirtschaft
Allein die Hitzewellen von Juni bis Anfang September haben Schäden in der heimischen Landwirtschaft von rund einer Million Euro verursacht. Eine Reportage bei betroffenen Betrieben und der österreichischen Hagelversicherung mit möglichen Lösungsansätzen.
Wasserversorgung trotzt Dürre
Ein Vorzeigebeispiel für Wasserversorgung trotz Klimawandels und Dürre liefert ein junger Landwirt im Waldviertel: Mit zwei Wasserrückhaltebecken und einem Drainagebewässerungssystem schafft er es, trotz Hitze die meisten Kulturen zu retten. Er war der einzige Landwirt Europas, der an den heißesten Tagen Karfiol in Bioqualität ausliefern konnte.
Elsbeere und Blüten
Beim Abrebeln der Elsbeeren zusehen oder Getränke aus Blüten und Kräutern verkosten: Ein Lokalaugenschein bei Betrieben in Niederösterreich, die ihre Produkte für Konsumenten und Konsumentinnen erlebbar machen.
Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer
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