Home Aktuell Mikl-Leitner und van der Bellen in Baden

Baden setzt ein vielbeachtetes Zeichen des Gedenkens und errichtet im Rahmen einer bemerkenswerten Initiative ein Mahnmal für alle Opfergruppen des Nationalsozialismus, welches vergangenen Sonntag im Beisein von Bundespräsident Alexander van der Bellen und Landeshauptfrau Mag.a Johanna Mikl-Leitner und unter großem Interesse der Medien feierlich eröffnet wurde.

Aus  einem geladenen Wettbewerb, ausgelobt von der Stadt Baden und Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, ging im Jahr 2015 der Entwurf des Künstlers Peter Kozek, der den Davidstern zum Ausgangspunkt für seine Installation herangezogen hat, als bestes Projekt hervor. Durch die Abstraktion dieser Form wird eine universelle Lesart des Mahnmals möglich. Dieses Zeichen des Gedenkens wurde mit finanzieller Unterstützung durch den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, des Zukunftsfonds der Republik Österreich, des Landes Niederösterreich, der Stadtgemeinde Baden und mit Hilfe von privaten Spenden im Frühjahr 2017 errichtet.

„Wir alle müssen die Vergangenheit annehmen“, lautete die zentrale Botschaft von Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek. „Denn wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt oder sie ignoriert, wird blind für die Gegenwart und ist anfällig für neue Gefahren.“

„Die Stadtgemeinde Baden hat sich mit einer zivilgesellschaftlichen Arbeitsgruppe der Vergangenheit nach mehr als 70 Jahren endlich gestellt. Die zentrale Örtlichkeit der Installation „Counterpoles/Widerstäbe“ soll für uns alle ein Mahnmal für die Zukunft sein“, so Vize-Bürgermeisterin Helga Krismer.

 

 

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