Veröffentlicht am 16. September 2026
Von einer „schönen und langjährigen Tradition“ sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Dienstag, im Zuge des Zusammentreffens mit einer Vielzahl an hohen kirchlichen Würdenträgern im NÖ Landhaus.
Der Einladung folgten hochrangige Repräsentanten der römisch-katholischen sowie der evangelischen Kirche im Bundesland Niederösterreich, darunter u. a. der Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, vormals Pfarrer von Perchtoldsdorf, der St. Pöltner Diözesanbischof Alois Schwarz, Superintendent Michael Simmer sowie zahlreiche Äbte der niederösterreichischen Stifte und Klöster.
Für „die beste Zukunft für unsere Kinder“ brauche es „klare Haltungen“ wie Leistung, Eigenverantwortung und Hausverstand sowie ein „festes Fundament“, betonte die Landeshauptfrau: „Unser Fundament ist christlich. Es sind die christlichen Werte und Traditionen.“ Zu diesem Fundament gehöre auch das Kreuz, hielt sie fest: „In Niederösterreich ist und bleibt das Kreuz ein unverzichtbares Symbol.
Deshalb werden wir uns auch in Zukunft ganz klar zum Kreuz in öffentlichen Räumen bekennen und zu unseren christlichen Werten stehen“. Dazu gehöre auch, „dass alle Kinder frei und selbstbestimmt aufwachsen können“, so Mikl-Leitner: „Mädchen und Burschen sollen gleichberechtigt und gleichbestimmt aufwachsen können. Dazu gehört auch das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14. Denn das Kopftuch ist nicht nur ein Stück Stoff, es ist ein Symbol der Unterdrückung. Daher bin ich für das Verbot für Mädchen unter 14.“



