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Am 8. Mai 2017 steht in der Wiener Staatsoper „Tosca“ von Giacomo Puccini auf dem Programm – ein Highlight der Saison mit Startenor Jonas Kaufmann und Angela Gheorghiu als Tosca. Ein packender Opernkrimi mit mitreißenden Melodien und ein Publikumshit mit bereits knapp 600 Aufführungen, der bereits monatelang ausverkauft ist.

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Der Ostermarkt Schloß Schönbrunn lockt von 1. bis 17. April mit Live-Musik und Kinderaktivitäten zum Frühlingsbummel in den Ehrenhof

Im Zeichen des nahenden Osterfestes verwandelt sich der Ehrenhof vor dem Schloß Schönbrunn ab 1. April in ein riesiges Nest mit drei Meter hohen Eiern in Gelb, Blau und Rot. Täglich von 10 bis 19 Uhr präsentieren über 60 Ausstellerinnen und Aussteller aus Österreich und den Nachbarländern ein buntes Potpourri an Kunsthandwerk und Kulinarik. Da tummeln sich Hühner und Hasen als lustige Dekorationselemente für Haus und Garten neben pastellfarbenen Porzellanbechern, handgefertigten Fingerpuppen und modernen Schmuckstücken. Nicht fehlen dürfen natürlich Eier in den unterschiedlichsten Variationen: handbemalt, gelocht oder genoppt von Wachtel bis zu Strauß.

Am Eröffnungswochenende erweckt die Band „OldSchoolBasterds“ am Sonntag von 11 bis 13 Uhr vor der Osterhasenwerkstatt den Sound des Rock ’n’ Roll zu neuem Leben. Das Repertoire der fünf Künstler zeigt die Musik der 50er in all ihren Facetten auf. Für einen schwungvollen Programm-Mix aus Jazz und Swing sorgen in Folge jeden Sonntag sowie Karsamstag und Ostermontag Musikgruppen und Ensembles in bewährter Manier.

Knifflige Rätsel und spannende Aufgaben rund um das Ei gilt es für Kinder ab dem Lesealter bei der Mitmach-Rallye mit Marktmaskottchen Roberta Huhn zu lösen. Das neue Spielehäuschen des lustigen Federviehs auf Stelzen inmitten des Marktes sorgt mit einem Riesenmemory, Vier-Gewinnt und einem österlichen Wimmelbild rund um die Uhr für Kurzweil bei den Jüngsten. In der Osterhasenwerkstatt entstehen mit etwas Geschick süße Häschen aus Marzipan. Bis Palmsonntag können Kinder zudem frühlingshafte Gestecke aus Palmkätzchen, blühenden Zweigen und Maschen anfertigen. Ein besonderes Erlebnis für die jungen Gäste stellt die Osternestsuche am Karsamstag dar.

Bestens beobachten lässt sich das bunte Markttreiben bei einem Glas fruchtiger Bowle, Wein oder Bio-Natursaft von der Eierschalen-Sitzlandschaft aus. Die Gastronomen verwöhnen zudem die Gäste mit regionalen, saisonalen und biologischen Köstlichkeiten. Neben den „Klassikern“ wie Osterschinken im Brotmantel und Ostergröstl stehen Wildschwein-, Chili- oder Champagner-Leberkäse, Bio-Wildhirschwurst, frische Salate und Suppen zur Auswahl. Die Lust auf Süßes stillen Waffeln, Mohnnudeln, gebackene Apfelspalten und Eis.

 

  1. Ostermarkt Schloß Schönbrunn
    1. bis 17. April 2017
    Täglich 10.00 bis 19.00 Uhr

www.ostermarkt.co.at

Fotos: (c)www.ostermarkt.co.at/FOTOFALLY

Nach Abschluss der Gleisbauarbeiten besichtigten  Verkehrsminister Jörg Leichtfried, Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl die Neubaustrecke erstmals von einem U-Bahn-Zug aus. Die Bauarbeiten entlang der U1-Verlängerung vom Reumannplatz nach Oberlaa schreiten zügig voran. Bis zur Eröffnung am 2. September 2017 stehen noch einige Arbeiten an.

„Die U-Bahn ist die Grundlage für das schnelle, bequeme und sichere Vorankommen in Wien – und das schon seit Jahrzehnten. Mit der U1-Verlängerung, dem Bau der U5 und der Verlängerung der U2 machen wir die Öffi-Infrastruktur fit für Generationen“, so Verkehrsminister Jörg Leichtfried im Rahmen der Erstbefahrung.

„Der Ausbau des U-Bahnnetzes verkürzt die täglichen Wege der Wienerinnen und Wiener, bringt die Bezirke näher zusammen und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz in unserer wachsenden Stadt. Denn die U-Bahn ist E-Mobilität im besten Sinne und wesentlich für die Lebensqualität in unserem schönen Wien. Besonders profitieren natürlich die 50.000 Favoritnerinnen und Favoritner, die im direkten Einzugsbereich der neuen Stationen leben, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Mit dem Ausbau rückt der einwohnerstärkste Bezirk Favoriten noch näher ans Zentrum. Denn künftig gelangt man in nur 15 Minuten von Oberlaa zum Stephansplatz. Die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt leisten einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und erhöhen damit auch die Lebensqualität in der Stadt. Mit der Eröffnung der U1-Verlängerung wird die U1 mit mehr als 19 Kilometer Länge zur längsten U-Bahnlinie Wiens. Rund 600 Millionen Euro werden in den Ausbau der roten Linie investiert.

U1-Verlängerung: Bauarbeiten im Zeitplan

Die Arbeiten entlang der 4,6 Kilometer langen Neubaustrecke schreiten zügig voran. Derzeit wird vor allem in den fünf neuen Stationen mit Hochdruck am Innenausbau gearbeitet. Die Steinmetzarbeiten mit der Verlegung von Steinplatten am Bahnsteig, in den Stiegenaufgängen und in den Passagen stehen Großteils kurz vor dem Abschluss. Auch die Ausstattung der Betriebsräume sowie die Innenverkleidung der Stationen schreiten zügig voran. „Heute musste der Zug noch von zwei Elektroloks gezogen werden, da der Einbau der Strom- und Signaltechnik noch im Gange ist“, so Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl. „Diese Arbeiten werden im kommenden Frühjahr abgeschlossen.“ Danach beginnen bereits die Einstell- und Testfahrten auf der Neubaustrecke.

v.l.n.r. Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Stadträtin Ulli Sima, Wiener Linien Geschäftsführerin Alexandra Reinagl IPTC: Copyright-Informationen Wiener Linien / Thomas Jantzen

 

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HietzingDas Bezirksmuseum Hietzing (13., Am Platz 2) präsentiert von Donnerstag, 12. Jänner, bis Mittwoch, 5. April, die empfehlenswerte Fotografien-Ausstellung „Des Kaisers Götter und Helden in Schönbrunn“. Das Publikum sieht reizvolle Aufnahmen der Fotografin Dorothea Nahler, die den Betrachterinnen und Betrachtern die Schönheit der Götter- und Helden-Statuen im Schönbrunner Schlosspark vor Augen führt. Auf den Werken blicken die Figuren nicht von ihren Sockeln herab, vielmehr entstand das Bildmaterial bei fotografischen „Begegnungen auf Augenhöhe“. Nahler nimmt den Skulpturen die „Maske ihrer Erhabenheit“ ab und bringt menschliche Züge zum Vorschein. Mit neuen Blickwinkeln und Ausschnitten regt die Fotografin das Publikum zu eigenen Betrachtungen der „hohen Gestalten“ an. Der frei zugängliche Eröffnungsabend im Festsaal am Donnerstag, 12. Jänner, beginnt um 19.00 Uhr. Ein Kauf der Bilder ist möglich. Die Öffnungsstunden des Museums lauten: Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr. Auskünfte: Telefon 877 76 88 (Ehrenamtlicher Museumsleiter: Ewald Königstein). Foto: Bezirksmuseum Hietzing

ratDer Wiener Silvesterpfad ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine der Hauptattraktionen der Bundeshauptstadt. In der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Jänner verwandelt sich Wiens Innenstadt in den pulsierenden und prächtigen Mittelpunkt des heiteren Neujahrs-Treibens. Mit großartiger Unterhaltung wird stimmungsvoll und beschwingt in unvergleichlicher Kulisse ins neue Jahr hineingefeiert. Rund 600.000 nationale und internationale Gäste lassen sich alljährlich von diesem lebendigen und attraktiven Angebot  bezaubern.

Auf elf Bühnen/Standorten erwartet die Gäste am letzten Tag des Jahres bereits ab 14 Uhr eine erstklassige Mischung aus Show-, Musik- und Unterhaltungsprogramm. Eine Vielzahl an Live-Bands und DJs mit großem Repertoire von Austropop und Rock über Soul, Blues, Funk und Disco bis hin zu Jazz und klassischer Musik wird in der ganzen Innenstadt, im Prater und in Aspern Seestadt geboten.

Ebenfalls ab 14 Uhr gibt es traditionell am Graben Walzerkurse unter fachkundiger Anleitung der Wiener Tanzschulen für Tanzbegeisterte jeden Alters. Und auch Kinder genießen das für sie zusammengestellte bunte Nachmittags-Programm. Als weiteres Highlight kann zudem wieder die Live-Übertragung von Johann Strauß‘ „Die Fledermaus“ aus der Wiener Staatsoper genossen werden.

Weitere Stationen finden sich im Wiener Prater, der ab 20 Uhr mit Showprogramm und dem musiksynchronen Feuerwerk Tausende Gäste mit einem Jahreswechsel der besonderen Art begeistert und auch in Aspern Seestadt. Dort erwartet die BesucherInnen ein Programm von 14 bis 00.30 Uhr mit Kinderunterhaltung, Karaoke-Show und Auftritten der Kiss Forever Band und Wiener Wahnsinn.

Und um Mitternacht heißt es dann schließlich „Alles Walzer“ in Österreichs größtem Ballsaal – und mit Donauwalzer, Feuerwerk über dem Rathaus und dem Klang der Pummerin tanzen Hundertausende Gäste des Silvesterpfades heiter und friedlich in ein neues Jahr.

Little cute kid boy happy about gingerbread cookies hearts. Happy child on Christmas market in Germany. Traditional leisure for families on xmas

Ab 11. November öffnet der Christkindlmarkt am Rathausplatz mit vielen Neuerungen seine Tore.
Mit dem „Wiener Weihnachtstraum“ erhält die traditionelle Veranstaltung eine gänzlich neu gestaltete Parklandschaft, die eine verträumte und stimmungsvolle Umrahmung des Christkindlmarktes bildet. Verschiedenste Themenwelten voller Zauber und Weihnachtsherrlichkeit werden hier zum Leben erweckt.

Der Wiener Weihnachtstraum – alles leuchtet, alles strahlt

Der Weihnachtstraum empfängt die BesucherInnen mit einer spektakulären Lichtinstallation, die die gesamte ringseitige Park-Außenseite in hellem Glanz erstrahlen lässt. Ein fulminanter Adventkranz-Torbogen mit rund 10 Meter Höhe und 20 Meter Breite bildet das Entree zur weihnachtlichen Wunderwelt, die durch eine Vielzahl von Lichtobjekten in ein strahlendes Lichtermeer getaucht wird.

Friends having so much fun while ice skating at night. Wearing warm clothing. City is decorated with christmas lights.

Romantisches Eislaufen im weihnachtlichen Park

Lange erwünscht, nun endlich Realität, erwartet die Gäste ein traumhaftes Highlight: Der malerische Eislaufplatz neben dem Christkindlmarkt inmitten des verträumten Rathausparks. Auf 4.500m² können die BesucherInnen vor traumhafter Kulisse und untermalt mit stimmungsvoller Weihnachtsmusik täglich von 10 – 21 Uhr ihre Kreise ziehen. Ein Schlittschuh- und Helm-Verleih ist vor Ort. Wiener Kindergärten und Schulen im Verband sind von Montag bis Freitag (Schultage) von 10 – 16 Uhr bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.

Young group of friends having fun outdoors at winter. Wearing warm clothes, hats and scarfs.Visiting christmas market in Vienna, Austria. Everything is decorated with festive string lights. Evening or night with beautiful yellow lights lightning the scenes.

Für alle, die das Träumen nicht verlernt haben, werden Weihnachtsmärchen wahr

In der nördlichen Parkhälfte erwartet die BesucherInnen eine romantische und märchenhafte Weihnachtswelt, die zum Staunen, Freuen und Bezaubernlassen einlädt.
Da steht der „Blaue Wald“, in dem die Tannen zu stattlichen Christbäumen heranwachsen und es ein kleiner Baum so gar nicht erwarten kann. Der Eispalast der Schneekönigin, in Anlehnung an das Märchen von Hans Christian Andersen, thront beeindruckend und glitzernd inmitten der Parklandschaft. Auf die jüngsten Gäste warten ein historisches Ringelspiel und ein entzückender Rentierzug auf Schienen. Eine gigantische Christbaumkugel verzaubert den Park in eine prachtvolle Glitzerlandschaft und am magischen Christbaumschmuckzaubertor warten die Tannenbäume auf ihren großen Auftritt. Und das ist längst nicht alles, doch – psst – alle Überraschungen können doch nicht verraten werden. In der Weihnachtsmärchenwelt warten noch viele aufregende Attraktionen darauf, selbst entdeckt zu werden.

Adventkranz, Krippe und viel Brauchtum

Traditionelle und besinnliche Elemente finden sich mit der Weihnachtskrippe mit den lebensgroßen Figuren und dem Adventkranz der Diakonie, der auch als Zeichen für alle benachteiligten Menschen und den Wunsch für ein harmonisches Miteinander im Wiener Weihnachtstraum aufgestellt ist.

Cute little smiling kid girl with christmas tree. Happy child in winter clothes and toy choosing xmas tree on Christmas market with lights on background. Family, tradition, celebration concept

So duftet Weihnachten – die Schreib- und Lebenkuchenstube in der Volkshalle

In der Volkshalle des Rathauses wurde für alle Kinder eine Schreib- und Lebkuchenstube eingerichtet, wo Lebkuchen liebevoll unter Anleitung kostenlos und zum Mitnehmen verziert werden kann. Und auch der absolut wichtigste Brief des Jahres ist hier schnell verfasst – der Wunschzettel ans Christkind. Während Kinder täglich von 10 – 19 Uhr und am 24.12. von 10 – 16 Uhr herzlich willkommen sind, können die Eltern währenddessen das köstliche Angebot des „Felber“-Kaffeehauses in der Volkshalle genießen.

Auf Entdeckungsreise mit Christkind und Elfe – die Weihnachtstraum-App

Als weiteres Highlight gibt es heuer eine Weihnachtstraum-App, mit der die Stadt Wien nicht nur absolut am Puls der Zeit ist, sondern mit dieser Neuerung vor allem eine große Vorreiterrolle einnimmt.
Auf entzückende und kindgerechte Art und Weise wird die Realität virtuell erweitert, indem die Elfe „Aloga“ und das Christkind die kleinen BesucherInnen persönlich über den Christkindlmarkt und durch den Weihnachtstraum begleiten. Die beiden weihnachtlichen Lichtwesen nehmen die kleinen Gäste virtuell bei der Hand und gehen mit ihnen auf Abenteuerreise. Mit Elfe Aloga lassen sich die tollsten Dinge in der Märchenwelt entdecken und das Christkind  wartet bereits am Eingang und spaziert über den Eislaufplatz, bis hin zum wunderschönen Christkindlmarkt.
Der Link zum kostenlosen Download steht ab sofort unter wienerweihnachtstraum.at zur Verfügung.

Der Wiener Weihnachtstraum am Christkindlmarkt
vom  11. November bis 26. Dezember 2016

(Eislaufplatz, Eisstockbahn und Volkshalle vom 11. November bis 24. Dezember)
Täglich von 10 – 21 Uhr und am 24.12. von 10 – 16 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.wienerweihnachtstraum.at

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Forstdirektor Januskovec, Dompfarrer Faber, BGM Häupl, STRin Sima, Leiter Weingut-Cobenzl Podsednik

Junger Wiener 2016 besticht durch frisch-fruchtigen Genuss

Jetzt ist die neue Weinsaison offiziell eröffnet: Der Junge Wiener 2016 vom Weingut Cobenzl wurde heute von Bürgermeister Michael Häupl und Umweltstadträtin Ulli Sima feierlich aus der Taufe gehoben. Dompfarrer Toni Faber spendete dem Jungwein den traditionellen Segen. Das einstimmige Ergebnis der Verkostung: ein besonders frisch-fruchtiger, spritziger Genuss!

„Wien ist bis weit über die Stadtgrenzen hinaus für seinen Weinbau und dessen Qualität bekannt“, so Umweltstadträtin Ulli Sima und Bürgermeister Michael Häupl bei der heutigen Weintaufe. „Wir freuen uns, dass wir mit dem stadteigenen Weingut in der Liga der österreichischen Spitzenweine mitspielen, und das schon seit vielen Jahren!“

Junger Wiener 2016: frisch-fruchtiges Aroma

Der diesjährige Jungwein besticht durch seine strahlend klare Farbe und die duftigen Fruchtaromen. Trocken ausgebaut und mit einer ausgewogenen Frucht-Säure Balance ist dieser Wein der ideale Begleiter zu klassischen Heurigengerichten und zu herbstlichen Speisen, wie dem Martinigansl.

Foto: Forstdirektor Januskovec, Dompfarrer Faber, BGM Häupl, STRin Sima, Leiter Weingut-Cobenzl Podsednik

PID / Christian Jobst

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Str Sima, Firma Manner, Abwärmenutzung

Traditionsfabrik im 17. Wiener Gemeindebezirk liefert Fernwärme für 600 Haushalte

Wien Energie und Manner setzen gemeinsam auf energieeffiziente Wärmeversorgung. Die Abwärme aus dem Backprozess in Wien-Hernals wird ab sofort in das lokale Fernwärmenetz auf einer Länge von 3,5 Kilometern eingespeist und für Heizung und Warmwasser verwendet. Die Leistung beträgt 1 Megawatt. 600 Haushalte und Betriebe werden in unmittelbarer Nachbarschaft der Waffelproduktion in Hernals und Ottakring profitieren. Manner wandelt darüber hinaus die überschüssige Abwärme des Herstellungsprozesses in Kälte um und verwendet diese für Kühlzwecke.

Manner investiert 40 Millionen Euro in die Modernisierung des Standorts in Wien-Hernals. Die Flächen werden um ein Drittel erweitert, die Waffelproduktion gesteigert und die Energieverwertung wird effizienter. Seit Jahresanfang wurden eine Fernwärmeleitung am Fabriksgelände von Manner, ein Wärmetauscher und die Verbindungen zum Wärmetauscher errichtet.

baugeschichte_02Der Wohnpark Alt-Erlaa bietet allein 3.181 Wohnungen für etwa 8.000 BewohnerInnen. Die Typologie entspricht dem Terrassenhochhaus verbunden mit dem Konzept des „gestapelten Einfamilienhauses und großzügigen privaten Freibereichen (Balkone und Loggien). Typisch für Glück’sche Planungen sind Schwimmbäder am Dach. Diese sollen die „bandbildende Funktion“ einnehmen, wie es früher der Kirchenplatz oder das Wirtshaus getan haben. Vielfältige Gemeinschaftsräume und ein mitgeplanter Kaufpark runden das Angebot für die BewohnerInnen ab.

Architekt Harry Glück sagte: „Wien war vor vierzig Jahren ein internationales Vorzeigebeispiel des kommunalen und geförderten Wohnbaus und ist es noch heute. Daran hat sich nichts verändert.“

Die Geschichte von 40 Jahren Wohnpark Alt Erlaa

1968: Start Projektentwicklung

1970: Beschluss des GESIBA-Projekts „Wohnpark Alt-Erlaa“ und Planungsbeginn durch das Architekturkonsortium Glück-Hlawenicka-Requat-Reinthaler

1973: Baubeginn Block A/B; Gründung der Gemeinnützigen Wohnungsaktiengesellschaft WOHNPARK ALT-ERLAA

1974: Start der „Aktion Mitbestimmung“

1976: Besiedelung Block A bis Dezember 1977

1977: Bestellung des ersten Wohnpark-MieterInnenbeirats; 1. Klub: Verein Kommunikationszentrum Alt-Erlaa; Eröffnung der Schule

1978: Gründung des Foto- und Videoclubs Wohnpark Alt-Erlaa; ältester noch existierender Verein, Gründung des WFC – Wohnpark-Freizeit-Club; Gründung des KAE – Kultur- und Sportverband Alt-Erlaa; Eröffnung der Rundturnhalle; Erste Studie über die Wohnzufriedenheit im Wohnpark; Erste freie und geheime Mieterbeiratswahl; Besiedelung Block B bis Dezember 1979

1979 : Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger besucht die Wohnparkschulen; Eröffnung Kaufpark und Eröffnung Straßenbahnlinie 64 (Vorläufer U6) Westbahnhof – Alterlaa

1981: Baubeginn Block C

1983: Einweihung der Wohnpark-Kirche

1985: Besiedelung Block C

1989 bis 1990 Projekt „Einfälle statt Abfälle“: Müllvermeidung im Wohnpark Alt Erlaa

Februar 2015 anlässlich des 90. Geburtstages von Dr. Harry Glück: Benennung des Parks im Wohnpark Alt Erlaa in Harry-Glück-Park

Februar 2016: Die Gesiba gibt für alle MieterInnen das Buch „40 Jahre Alt Erlaa – Die Geschichte eines Vorzeigeprojekts“ heraus.

Quelle: PID/Stadt Wien